Virtuell simulierte Server
Ein altbewährtes Konzept der IT-Branche findet Einzug in der Internetverwaltung. Man hat es schon über einen längeren Zeitraum geschafft, virtuelle Umgebungen für eine Software zu schaffen, um beispielsweise ein fremdes Betriebssystem auf dem eigenen Rechner zu starten. VServer beruhen auf demselben Prinzip und werden mit der Zeit immer erschwinglicher. Virtuelle Server sind, wie der Name schon sagt keine echte Hardware, sondern Software, die einen Root Server in eine variable Zahl von VServer unterteilt und ihnen auch einen frei wählbaren Anteil der Rechenkapazität zuweist. Zwischen den einzelnen VServern ist jede Datenverbindung abgetrennt. Das ermöglicht die Vergabe der Administratorrechte unter den Usern der virtuellen Server. Es versteht sich von selbst, dass die Performance mit einem Root Server nicht vergleichbar ist. Jedoch ist es kein Grund zur Annahme, dass das ein Mangel sein sollte, denn etwa 80 % aller Privatanwender erreichen mit einem Root Server einfach nicht die maximale Auslastung. Mit einem VServer hat man eine weitaus kostengünstigere und ökonomischere Lösung.